Sonstige Veranstaltung

Sonstige Veranstaltung

Nathan Ott, Lukas Klapp, Julian Fischer & Tilmann Oberbeck // in der Reihe JazzWest

Mittwoch, 13. September 2017 - 20:00
Die Jazzreihe im westend. Opener Set mit anschließender Jam Session unter der Leitung von Jan-Olaf Rodt & Christian Klein.
 
Besuch der jungen, ausgezeichneten Hamburger Jazzszene im westend! In neuer Quartettbesetzung loten die vier jungen Musiker eigene Musik im Geiste des John Abercrombie Quartets der 70er Jahre aus. Dabei regt das farbenreiche Wechselspiel zwischen Piano und Gitarre zu ästhetischen Neuerkundungen an, die durch die stilistische Offenheit und langjährige Zusammenarbeit aller Beteiligten untereinander auch in weit entfernte Orte zu führen versprechen.
 
Auch bei dieser JazzWest-Ausstellung findet im zweiten Teil wieder eine Jam-Session statt
 
Nathan Ott - (Drums)
Lukas Klapp - (Piano)
Julian Fischer - (Gitarre)
Tilmann Oberbeck - (Kontrabass)
 
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 20:30
 
Eintritt frei / Wir freuen uns über eine Spende.

78. Ausgabe // Kleinkunstabend West

Samstag, 2. September 2017 - 20:00

Zum dritten Mal geht am 2. September (20 Uhr) der Kleinkunstabend West (der 78. seiner Art) in der Kulturwerkstatt westend über die Bühne, nach wie vor präsentiert von Hans-Martin Sänger, der gerne auch eigene Beiträge dabei hat.

Zwei recht unterschiedliche Bands konnten wir für die Musik verpflichten. Die Messdiener singen Volkslieder (im besten Wortsinn) aus fünf Jahrhunderten: Moritaten, Romantisches, Lagerfeuer-Kracher aus der ›Mundorgel‹ und eigene Kompositionen. Einige dieser Lieder werden mit Gitarre und Akkordeon begleitet, andere a cappella vorgetragen – mit entsprechend guten Stimmen und nicht ohne Witz in der Darbietung.

Der Songschreiber Gerrit Brockmann und seine Band kommen aus einer anderen Ecke. Brockmann hat sich von der American Roots Music, Soul, Blues, Gospel und den englischen Bands der 60er Jahre inspirieren lassen, spielt die akustische Gitarre virtuos in mehreren Stilrichtungen und wird begleitet von einem Bassisten und einem Drummer. Die Texte zeichnet thematische Vielfalt aus: Das Spektrum reicht von Online-Flirts über Reality-TV bis hin zu einem Abgesang auf die kalte Jahreszeit (›Life after winter‹). Gerrit ist in den USA und mehreren europäischen Ländern aufgetreten und hat etliche seiner Lieder ins Internet gestellt, wo man sich bei Youtube einen Vorab-Eindruck verschaffen kann.

Wen die Musik trotz allem nicht verzaubern sollte, für den haben wir Aronax. Der Magier ist noch jung, kennt das Geschäft aber schon seit seinem elften Lebensjahr. Er heimste zahlreiche Preise ein und darf sich unter anderem ›Deutscher Jugendmeister der Kartenkunst‹ nennen. Mit seinem Charme, seiner Begeisterungsfähigkeit, einer milden Selbstironie und natürlich seinen perfekten Illusionen wird Aronax auch unser Publikum in seinen Bann ziehen.

Das gesprochene Wort schließlich kommt von einem Satiriker. Markus Tönnishoff, im Brotberuf Redakteur beim Weser-Kurier, liest kurze Geschichten, die ihren Ursprung zwar im genauen Beob-achten der Wirklichkeit haben, diese dann aber skurril verfremden und satirisch auf die Spitze treiben. ›Drücken Sie die 1, wenn Sie gerade überfallen werden‹, rät der Polizeicomputer dem Anrufer in Not; und die brennenden Fragen, welche Rolle Hamster bei der Bundeswehr und Affen bei der Geldanlage spielen, werden ebenfalls beantwortet.

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 9,- € / ermäßigt 6,- €
 
Mehr Informationen zum Herunterladen:
 
Foto: Anorax
 
 
 
Foto: Markus Tönnishoff
 
 
 
Foto: Gerrit Brockmann
 
 
 
 
Foto: Die Messdiener
 
 
 
 

Evelyn Gramel (Gesang) & Thomas Brendgens-Mönkemeyer (Gitarre) // in der Reihe JazzWest

Mittwoch, 9. August 2017 - 20:30

Am 9. August meldet sich die Reihe "JazzWest" mit einem Duo zurück. Die Sängerin Evelyn Gramel ist nicht nur in Bremen eine bekannte und aus dem Musikleben der Stadt nicht mehr wegzudenkende Größe. Persönlichkeit und Ausstrahlung sowie eine unglaubliche stimmliche Bandbreite sind ihre Markenzeichen. Zusammen mit Thomas Brendgens-Mönkemeyer eröffnet sie den Opener Set an diesem Abend. Thomas Brendgens-Mönkemeyer gilt als einer der eigenwilligsten Gitarristen des deutschen Jazz. Er ist Komponist, Musiker und Professor an der Musikhochschule Hannover und spannt mit seinem Gitarrenspiel filigran den Bogen zwischen klassischer Moderne und jazzigen Elementen. Zu hören ist der stimmungsvolle, intime Dialog zweier Musiker, die den schönen Klang suchen, ohne die dafür notwendigen Risiken zu scheuen.

Ein toller Auftakt zum Start in die zweite JazzWest-Staffel gefolgt von einer durch die beiden Künstler inspirierten Jam-Session.

Ewelyn Gramel – Gesang
Thomas Brendgens-Mönkemeyer – Gitarre
 
Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt frei - wir freuen uns über eine Spende.
 
 
 
 
 

Live-Graffiti von Markus Genesius (Wow123) // im Rahmen der Themenwoche "Grenzen"

Freitag, 19. Mai 2017 - 11:00

Der weltweit geschätzte Graffiti-Sprayer Markus Genesius (Wow123) beginnt am Freitag, 19. Mai um 11 Uhr mit der Gestaltung eines Graffitis an der westend-Außenfassade (Waller Heerstraße 294, 28219 Bremen). Das Bild, das dabei entsteht, ist eine künstlerische Annäherung an das Thema "Grenzen“.

Wow123

„Zwischen Tradition und Innovation, zwischen Kontinuität und Bruch entwickelt Markus Genesius sein Style-Writing konsequent weiter. Bewährte Formfindungen werden verfeinert, anderes wird in Frage gestellt, überdacht und neu ausformuliert. Trotz des komplexen Aufbaus mit dichten grafischen Strukturen und vieleckigen Formen geht von seinen Pieces eine ungeheure Dynamik aus. Diese Spannung schafft eine besondere, aus der Breite herausragende Ästhetik, die immer auch eine Herausforderung für den Betrachter ist. WOW! ist dementsprechend nicht nur ein persönliches Signet, sondern bisweilen die erste Reaktion, wenn man dieser Kunst gegenübertritt.“

Ingo Clauß, Kurator Weserburg / Museum für Moderne Kunst

Graffiti von wow123: Paradice-Außenfassade, Bremen

Graffiti von wow123: Bunker Halmer Weg, Bremen

 

Verbotene Karikaturen aus der Türkei // Ein Abend mit dem Karikaturisten Halil İncesu // Exil P.E.N. deutschsprachiger Länder

Donnerstag, 13. April 2017 - 19:00

Der Künstler Halil İncesu hat in der Türkei wegen seiner Karikaturen tausende anonyme Morddrohungen erhalten. Nach jahrelangen Verfolgungen durch Polizei und Gerichtsbehörden beantragt er nun in Bremen politisches Asyl.
 
Halil İncesu ist ein bekannter, in der Zwischenzeit auch international anerkannter Karikaturist. Wegen seiner politischen Karikaturen musste er in den vergangenen drei Jahren über zweihundert Mal vor türkischen Gerichten erscheinen.
 
Im Rahmen der Veranstaltung wird Halil İncesu über seine Aktivitäten in der Türkei berichten, seine künstlerischen Arbeiten zeigen und über die dortige Kulturszene berichten. Außer Halil İncesu werden auch sein Anwalt Albert Timmer, der Präsident des Schriftsteller Verbands Exil P.E.N. deutschsprachiger Länder, Prof. Dr. Wolfgang Schlott, der Autor und Fotograf İlker Maga und der Sozialpädagoge İbrahim Sürücü anwesend sein.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schlott

Alle Kulturfreunde sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Exil-P.E.N deutschsprachiger Länder

 

Von Grenzen, Krücken und Lilien // Konzert im Rahmen der Themenwoche "Grenzen"

Samstag, 20. Mai 2017 - 20:30

Speziell für die Themenwoche GRENZEN hat dieses Trio ein neues musikalisches Programm zusammengestellt. Grenzen sind künstliche Konstrukte, notwendige Behelfe, können Orientierungen und Ordnungen geben, können das Innere vom Äußeren trennen, können starr und hermetisch sein oder durchlässig, verleihen Sicherheiten. Man benutzt sie als stabilisierende „Krücken“, die oft in die großen, existenziell bedrohlichen und/oder kleinen Katastrophen des Lebens führen. Doch die Erkenntnis der Unbeständigkeit der Grenzen gibt Anlass zu jedweder Form von Aggression, von Verzweiflung, von Traurigkeit, von Hoffnung.

In diesem Sinne reflektieren Carla Mantel- Gesang, Stephan Uhlig – Gesang/Gitarre und Angelika Scholl – Klavier/Gesang historische und damit zusammenhängend persönliche Grenzsituationen. Sie interpretieren hauptsächlich Lieder von Brecht/Eisler/Weill, die entsprechend des epischen Theaters- zu einer distanzierten, kritischen Betrachtung und gesellschaftskritischen Erkenntnis führen sollen, wagen aber zugleich eine kleine Grenzüberschreitung, durch Interpretationen von Chansons (Brel, Prevert, Jeschke, Tucholsky), die Mitgefühl und Emotionen persönlicher Situationen wecken.

Stephan Uhlig, u.a. Leiter des Bremer Eisler Ensembles, hat sich mit unkonventionellen Interpretationen von Vertonungen Brecht’scher Texte einen Namen gemacht. Carla Mantel hat, wie er, mit Gisela May, der Grande Dame der Interpretinnen Brechts, in Meisterkursen zusammen gearbeitet und ebenfalls in verschiedenen Programmen mit wandlungsfähiger Stimme sowohl Brechtsche Lyrik als auch Chansons interpretiert. Angelika Scholl, studierte Kammermusikerin und erfahrene Eisler-Pianistin begleitet am Klavier.

Eintritt: 12,- € / ermäßigt 10,- €

Widerspruch V // Poetry Slam im Rahmen der Themenwoche "Grenzen"

Mittwoch, 17. Mai 2017 - 20:00

Bereits zum 3. Mal stellen sich in der Kulturwerkstatt westend Poet*innen der Herausforderung "Themen-Slam". Als Teil der Themenwoche „Grenzen“, werden die Texte alle um das Thema "Grenzen" kreisen und zu großen Teilen extra für den Abend verfasst. Bereits zu Kafka und zum Thema Migration wurden ganz wunderbar verschiedene und abwechslungsreiche Texte performt und so entstanden ganz besondere Abende. Wir sind sehr gespannt, was unseren Poet*innen, die wie bei jedem Widerspruch aus dem ganzen deutschsprachigen Raum anreisen, zum Thema Grenzen einfällt. 

Eintritt: 5,- €

"Gehen, ging, gegangen" // Szenische Lesung im Rahmen der Themenwoche "Grenzen"

Sonntag, 14. Mai 2017 - 11:00

Mit der szenischen Lesung aus dem Roman „Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck wird die Themenwoche „Grenzen“ in der Kulturwerkstatt westend eröffnet. Es lesen Astrid Müller & Gerd Mannasse.

20 Uhr. TV- Nachrichten. Thema: Flüchtlingscamp auf dem Oranienplatz. Der eben in den Ruhestand versetzte Richard stellt verwundert fest, dass er beim Überqueren des Platzes kein Flüchtlingscamp gesehen hat. Als „Forscher“ begibt er sich erneut auf den Platz und beginnt den Menschen Fragen zu stellen. Je näher er sie kennenlernt, desto bewusster wird ihm, wie wenig er bisher über ihre Herkunftsländer, Fluchtgründe und Lebensumstände weiß. Nun stellt er sich selbst Fragen und wandelt sich vom Beobachter im Laufe des Romans zu einem aktiven Unterstützer von Menschen, die sein Leben bereichern.

Jenny Erpenbecks Roman landete 2015 auf der Shortlist für die Verleihung des deutschen Buchpreises. Die Autorin hat viel recherchiert, hat sich mit Flüchtlingen unterhalten. Daher hat ihr Roman über weite Strecken einen eher dokumentarischen Tonfall, vermeidet „Flüchtlingskitsch“ und berührt doch – vielleicht eher den Verstand als das „irgendwie Mitfühlen“.

Lesung von und mit: Astrid Müller und Gerd Mannasse

Eintritt: 10.- € / ermäßigt 7,- €

Astrid Müller & Gerd Mannasse

 

Kurze ohne Grenzen // Kurzfilmabend Short-O-Rama im Rahmen der Themenwoche "Grenzen"

Dienstag, 16. Mai 2017 - 20:00

Ob abstrakt in unseren Köpfen oder als massive Mauer vor unserem Gesicht. Grenzen umgeben uns überall. Sie halten uns zurück, engen uns ein und verwehren uns unsere Freiheit. Also gilt es sie zu überwinden, zur Not auch mit Teleportation. Oder? Sollten manche Grenzen vielleicht lieber nicht übertreten werden? Entscheidet selbst. Unsere Freude über euer Erscheinen ist in jedem Falle grenzenlos.

Einlass: 20 Uhr (DVD-Tausch)
Filmbeginn: 20:15 Uhr
Eintritt: 4,- € (mit DVD) / 5,- € (ohne DVD)
 
Short-O-Rama-Team: 
 

77. Kleinkunstabend West // neu im westend

Samstag, 6. Mai 2017 - 20:00

Es ist der 77. Kleinkunstabend im Bremer Westen, den der Arbeitskreis Kleinkunst am 6. Mai um 20 Uhr ausrichtet, aber erst der zweite in der Kulturwerkstatt westend – seit Ende des letzten Jahres die neue Heimat dieser beliebten und langlebigen Veranstaltung, die wie immer vom Organisator Hans-Martin Sänger moderiert wird.

Musikalischer Hauptact ist das Frauen-Ensemble Sugar 'n Spice. Der Chor wird geleitet vom brasilianischen Sänger und Dirigenten Washington de Oliveira und bietet Barbershop-Music vom Allerfeinsten. Zum Repertoire der Gruppe, die auch choreografisch eine sehr gute Show hinlegt, gehören Songs wie ›Dream a little dream of me‹, ›How deep is the ocean‹, ›Moon river‹, ›It's raining men‹, aber auch das deutsche Scherzlied ›Auf einem Baum ein Kuckuck‹. Hörproben finden sich auf der Webseite des Chors: ›www.sugarnspice-bremen.de‹.

Das gesprochene Wort kommt vom Bremer Autor Jens-Ulrich Davids, der mit einer Arbeit über den Wildwestroman promovierte und lange Jahre Dozent für Anglistik an der Uni Oldenburg war. Davids schreibt Kurzgeschichten und Gedichte, in denen sich genaue Beobachtung, Hintergründiges zu menschlichen Beziehungen, ein Sinn fürs Skurrile und eine milde Ironie verbinden. Seine Erfahrungen aus zahlreichen Reisen und die Arbeit mit Schreib- und Theatergruppen fließen in seine Texte ein und geben ihnen zusätzliche Frische und Vitalität.

Ein Instrument aus der Ferne sorgt für das zweite musikalische Highlight: Luca Arzaroli wird dem Didgeridoo der australischen Ureinwohner jene unverwechselbaren und bisweilen meditativen Töne entlocken, die es vor einigen Jahren auch bei uns zum Kultinstrument werden ließen.

Ein großer Zirkusliebhaber rundet den Abend fürs Auge ab. Achim eins ist durch seine Mitarbeit an der ›Circus Zeitung‹ überregional bekannt. Seine Jonglierdarbietung präsentiert er als kleine Traumsequenz, in der die Wirklichkeit und ihre ernüchternde Schwerkraft mit spielerischer Leichtigkeit überwunden wird.

Mitwirkende:

Sugar 'n Spice - Frauen-Barbershop

Jens-Ulrich Davids - Erzählungen

Luca Arzaroli - Didgeridoo

Achim eins - Jonglage

Eintritt: 9,- € / erm. 6,- €

Foto: Sugar 'n Spice

 

Foto: Jens-Ulrich Davids

 

Foto: Achim eins

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