Mark Terkessidis liest aus "Gewalt am Denken. Wann beginnt Faschismus?"- Lesung & Gespräch // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 22. Mai 2026 - 19:30

Faschismus ist in aller Munde. Faschisten sind allerdings immer nur die anderen: Selbst die autoritärsten Regierungen behaupten, sie würden den Faschismus bekämpfen. Doch was genau ist Faschismus? Womit fängt er? Etwa mit Regierungen, die selbst die Unsicherheit erzeugen, die sie dann mit autoritären Maßnahmen bekämpfen? Oder mit einem allgegenwärtigen Gefühl der Bedrohung? Viele sehnen sich in eine Welt zurück, in der es klare Grenzen und Rollen gab. Andere fordern eine Welt, in der alle Gefahr durch korrektes Sprechen und richtiges Konsumieren gebannt wird. Dabei lässt sich Egozentrik kaum noch von echten Anliegen unterscheiden und die Wirkung erscheint wichtiger als die Wahrheit. Weitsicht, Planung, Zukunft, Argumentation, Wissen – das war gestern. Wann beginnt Faschismus?

Mark Terkessidis fragt nach den Voraussetzungen für Faschismus. Er zeigt, wie die Aufbrüche der 1960er-Jahre in halbherzigen Reformen steckengeblieben sind und warum die Reaktion in radikaler Nostalgie besteht. Er beschreibt ein neues politisches Kontinuum, in dem die gefährdete Gemeinschaft im Mittelpunkt steht – auch bei den sogenannten progressiven Kräften.

Mark Terkessidis, 1966 geboren, ist freier Autor und beschäftigt sich seit den 1990er-Jahren mit der Neuen Rechten in Europa. Er publizierte in Tageszeitungen, Radio und zahlreichen Büchern zu Migration, Rassismus und Erinnerung und unterrichtete dazu an Universitäten.

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion – in der Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend.

Weitere Lesungen der Reihe "tekst" finden Sie hier ->

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt mit KammerCard

Karten (unnummerierte Plätze) können per Mail reserviert werden: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/616 04 55. Reservierungen sind bis Freitag, 22. Mai (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg). Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

 

Rosa, Grün und Blau // Videoinstallation // Vernissage // Jahresthema 2026: "Freundschaft"

Freitag, 21. August 2026 - 19:00

„Und wenn ich den Bäumen singe und ihre Blätter mir antworten, genauso wie das Wasser, dessen Glucksen synchron erscheint und es im Boden wühlt, dann will ich Dir zeigen, was wir meinen.“

„Rosa, Grün und Blau“ ist eine videokünstlerische Forschung von Emma Louise Lambregts über Freund:innenschaft mit der Natur.

Wie ein „(…) Medizinbündel, das Dinge in einem ganz bestimmten, wirkmächtigen Verhältnis zueinander und zu uns stehend fasst“ - Ursula K. Le Guin in die Tragetaschentheorie – entsteht aus sinnlicher Erfahrung und theoretischer Reflexion ein poetisches Werk aus Bild, Ton und Text.

Aus einer Sammlung dokumentarischer Spuren, lyrischer Abstraktionen und ökologischen Wissens, erzählt die Videoarbeit von unterschiedlichen Perspektiven, die im Grunde jedoch immer wieder fragen: Wie können wir als Menschen Teil dieses lebendigen Geflechts sein, in dem wir immer schon sind, und wie fähig sind wir heute zu einer solchen Freund:innenschaft? „Rosa, Grün und Blau“ collagiert die Erkundungen der Beziehungen zur Natur – zwischen Einheit und Trennung, substanziell oder fremd.

Die Videinstallation wird bis zum 18.9.2026 gezeigt - in den westend-Öffnungszeiten: Mo - Do 9 - 12 Uhr & 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr
Der Eintritt ist frei!

"Freundschaft, das ist wie Heimat." (Tucholzky) // Multilinguale Lesung // Jahresthema 2026: "Freundschaft"

Samstag, 22. August 2026 - 16:00

Multilinguale Lesung der Teilnehmerinnen unseres Erzähl- und Schreibprojekts und Diskussion mit dem Publikum.

Oft fühlen wir uns unseren Freundinnen und Freunden näher als der eigenen Familie. Besonders, wenn die Heimat fern ist, wird der Freundeskreis zum rettenden Anker. Gemeinsam mit unseren Teilnehmerinnen begeben wir uns auf die Suche nach unseren „Herzens-Verbindungen“, um sie in Worte zu fassen. Dabei erforschen wir den Stellenwert von Freundschaft: Damals und heute, nah und fern, analog oder im virtuellen Raum... Wie funktionieren Freundschaften zwischen den Generationen und Kulturen? Ist Deutschland ein gastfreundliches Land? Wer ist deine beste Freundin/ dein bester Freund – und warum?

Projektleitung: Viriginie & Betty Kolodzy

Moderation während der Lesung: Virginie Kamche und Betty Kolodzy

Beginn: 20 Uhr
Eintritt frei!

Plätze (unnummeriert) können reserviert werden – per E-Mail an das westend-Büro: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis Freitag, 21. August (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.
 

Reflexion // Konzert // Jahresthema 2026: "Freundschaft"

Freitag, 28. August 2026 - 20:00

Mein langjähriger Freund Bernhard ist letztes Jahr am 26.7.um 12:00 Uhr mittags sanft entschlafen. Bevor seine Krebserkrankung ihn zu sehr schwächte, hatten wir mit den Proben für ein gemeinsames Musikprojekt begonnen...

Das Jahresthema 2026 "Freundschaft" ist somit in mehrfacher Hinsicht eine Möglichkeit, eine Freundschaft zu feiern, zu betrachten und sich damit intellektuell und kreativ auseinanderzusetzen.

Die Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter gliedern den zeitlichen Ablauf und bestimmen analog den Inhalt, die Qualität, die verschiedenen Aspekte und Phasen einer Freundschaft im Fluss der Zeit.

Zum Beispiel: Der "Frühling" Der Beginn einer Freundschaft. Interesse und Freude aneinander empfinden, Vertrauen fassen und die Magie des Neuen, auch Unbekannten entdecken. Neue Möglichkeiten, Horizonte.

Die Zahl 10 (Ankündigung eines Neubeginns) habe ich, abgeleitet aus der Zahlensymbolik, als bestimmendes Metrum für den Anfang des Konzertes, der Frühlingsequenz ausgewählt. Der Titel Ist: Perfect Ten. Zentrales Instrument ist mein chromatisches und das 3-teilige diatonische Handpan-Set, Electronix, und Percussion. Es werden Eigenkompositionen, Atmos. und Improvisationen in Triobesetzung gespielt.

Aufführungsdauer ca. 60 min.

Projektleitung: Alf Loth

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 12,- € / erm. 10,- €

Nur Barzahlung möglich! Karten (unnummerierte Plätze) können reserviert werden – per E-Mail an das westend-Büro: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis Freitag, 28. August (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

hot take // Performance // Jahresthema 2026: "Freundschaft"

Mittwoch, 29. April 2026 - 19:00

In einem System, das aus Vereinzelung Profit generiert, sind wir sicher: In radikal gelebten Freund*innenschaften steckt Transformation. Wir leben in einer Welt, die romantische Zweierbeziehungen als Norm absichert. Freund*innenschaft bleibt strukturell unsichtbar. Steuer-, Sozial- und Fürsorgesysteme privilegieren Paarbindung, zelebrieren sie im Hochzeitskleid, während Care-Arbeit privatisiert und isoliert organisiert wird.

Was, wenn Sicherheit aus Menschen entsteht? Aus Nähe, die bleibt. Aus Verantwortung, die geteilt wird. Revolutionäre Praxis heißt hier: Üben. Denn ein System zu verlernen, das uns zur Vereinzelung erzieht, ist nicht leicht.

Ausgehend von zwei vorangegangenen Workshops zum Thema “Radikale Freund*innenschaft in Bewegung”, einem künstlerischen, körperlichen Forschen in Gemeinschaft, tragen Noemi Spano und Clara Heußer Fragmente und Funde einer widerständigen Praxis zusammen.

Auf der Bühne wird geprobt, was tragen könnte: Miteinander bleiben. Sich kümmern. Keine Anleitung, aber ein Anfang.

Projektleitung: Clara Heußer & Noemi Spano

Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 12,- € / erm. 10,- €
Nur Barzahlung möglich!

Karten (unnummerierte Plätze) können reserviert werden – per E-Mail an das westend-Büro: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis Mittwoch, 29. April (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

 

Programm noch offen… // Kleinkunstabend West

Samstag, 9. Mai 2026 - 20:00

Eine Mischung aus gesprochenem Wort (z. B. Satiren, Kurzgeschichten, Gedichte), Musik (Pop, Folk, Gesang) und darstellendem Spiel (Theater, Akrobatik, Zauberkunst). Moderator ist Hans-Martin Sänger, der häufig auch eigene Beiträge (Songs oder satirische Texte) einstreut.

Schon seit drei Jahrzehnten sorgen diese Abende für eine Atmosphäre, in der sich sowohl die Auftretenden wie auch die Besuchenden immer wieder wohlfühlen.

Mitwirkende: Das Programm ist noch offen...

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 9,- € / erm. 6,- €

Karten (unnummerierte Plätze) können reserviert werden – per E-Mail an das westend-Büro: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis zum Freitag, 8. Mai (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

"Schwamm drüber!" // Performative Collage // Jahresthema 2026 "Freundschaft"

Samstag, 11. April 2026 - 20:00

Geschichten, Miniaturen und Livemusik von und mit Mirjam Dirks, Julia Klein und Susanne Schrenk. Die drei Künstlerinnen verbinden die Themen Schuld und Freundschaft und widmen sich der Entschuldigungskultur in Freundschaften.

Wo steht die Schuld im Weg? Wann reicht ein kleines "Sorry"?

In einem gesellschaftlichen Klima, das zunehmend von gegenseitigen Anschuldigungen, Schuldzuweisungen und Polarisierung geprägt ist, eröffnet die performative Collage einen Raum, der Verbindung ermöglicht. Poetisch, tiefgründig und humorvoll!

Projektleitung: Mirjam Dirks & Julia Klein

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 12,- € / erm. 10,- €
Nur Barzahlung möglich!

Karten (unnummerierte Plätze) können reserviert werden – per E-Mail an das westend-Büro: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis Freitag, 10. April (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

 

Brennglas // Konzert & Vernissage // Ausstellung

Freitag, 15. Mai 2026 - 19:00 bis Freitag, 3. Juli 2026 - 12:00

Brennglas ist ein interdisziplinäres Buch-, Konzert- und Ausstellungs-Projekt des Musikers Claudius Tölke und der Druckgrafikerin Judith Lena Bartels. Obwohl die Werke beider Künstler:innen zum Teil unabhängig voneinander entstanden sind, teilen sie sich thematische Schwerpunkte und beleuchten so auf ihre Weise die Spannungsfelder zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Narrative. Mit dem Projekt Brennglas wird diese Verbindung in unterhaltender Form sicht- und hörbar gemacht und ein neuer künstlerischer Raum geschaffen, in dem das Zusammenspiel aus Musik, Liedtexten und bildlichen Darstellungen eine neue Erzählebene findet.

Nach Wahrnehmung der Künstlerin und des Künstlers befinden wir uns in einer Gegenwart, die sich durch digitale Reizüberflutung zunehmend fragmentiert. Sie beschreiben eine Gesellschaft, deren einst durch Gemeinschaftlichkeit geprägtes Korrektiv ins Wanken geraten ist. Nähe und direkter Austausch werden seltener, Kommunikation zunehmend in digitale Räume verlagert. Diese Entfremdung führt ihrer Ansicht nach zu Missverständnissen, zum Verlust menschlicher Wärme und Nachsicht und schlussendlich zu einer emotionalen Intensität, die unbarmherzig wirken kann – als würde die persönliche Welt und das in ihr stattfindende Leben durch ein Brennglas betrachtet werden.

Judith Lena Bartels und Claudius Tölke wollen nicht nur dokumentieren, sondern auch interpretieren und reflektieren – ein vielschichtiges Miteinander von Innen- und Außenwelt beschreiben, das durchaus unterhaltend sein kann und niemals versucht ein richtig oder falsch heraus zu stellen. Brennglas lädt dazu ein, sich auf diese parallele, zugleich vertraute und verborgene Welt einzulassen. Eine Einladung, genauer hinzusehen, intensiver wahrzunehmen und neue Perspektiven zu entdecken. Es macht sichtbar, wie Kunst – unabhängig von Medium und Entstehung – gemeinsame Fäden spinnen kann: zwischen individuellen Empfindungen, gesellschaftlichen Veränderungen und den dadurch entstehenden, feinen Rissen.
In der Konzert- und Ausstellungsreihe, sowie in dem dort präsentierten Künstlerbuch samt Tonträger, soll diese Verknüpfung für die Besucher:innen direkt erfahrbar gemacht werden.

Claudius Tölke ist freischaffender Musiker, Sänger, Komponist und Produzent. Seine Gedichte reflektieren auf sehr persönliche Art und Weise die spürbar wachsenden Ängste unserer Zeit, die Verhärtung öffentlicher Debatten und das Erstarken reaktionärer Bewegungen. Seit seinem Musikstudium in Bremen ist er künstlerisch sowohl regional als auch bundesweit für andere Künstler und an Theatern aktiv. Er gestaltet musikalische wie lyrische Räume, die gesellschaftliche Stimmungen und Brüche präzise auffangen.

Judith Lena Bartels nutzt ein breites Spektrum druckgrafischer Techniken – darunter Radierung, Lithografie, Monotypie sowie Holz- und Linolschnitt –, um Erlebtes, Gedankengänge und spontane Zufälle miteinander zu verweben. In ihren Arbeiten fließen intuitive oder technische Prozesse in bewusste Gestaltung über: Zufallsformen werden aufgenommen, weiterentwickelt und transformiert. Ihre Grafiken bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion und erzählen von inneren Landschaften, von Verwirrung und Sehnsucht, von Angst, Trauer oder Eifersucht. Es sind Bilder, die das subtil Verrückte und leise Verfremdete des menschlichen Erlebens sichtbar machen.

Die Arbeiten von Judith Lena Bartels werden bis zum 3.7.2026 im Foyer der Kulturwerkstatt westend gezeigt - in den Öffnungszeiten: Mo - Do 9 - 12 Uhr & 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr.

Der Eintritt ist frei!

 

 

Der große patriotische Ausflug – Dokumentarfilm - Road movie // Im Rahmen von "So macht man Frühling"

Mittwoch, 22. April 2026 - 19:00

DER FILM WIRD ZU EINEM SPÄTEREN TERMIN GEZEIGT!
Der Film „Der große patriotische Ausflug“ wurde von Regisseur Robin Kvapil mit drei Personen gedreht, die die russische Invasion in der Ukraine in Frage stellen. Zwei Männer und eine Frau begleiten den Filmemacher von Prag bis ins vom Krieg heimgesuchte Charkiw und in den Donbass. Mit einer kleinen Kamera werden ihre Reaktionen auf verschiedene Ereignisse festgehalten.

Der große patriotische Ausflug – Dokumentarfilm - Road movie, Tschechische Republik, 2025; 100 Minuten, OmU.

Regie: Robin Kvapil (wird an diesem Abend anwesend sein)
Drehbuch: Robin Kvapil
Kamera: Prokop Souček, Stanislav Adam
Auftretende: Robin Kvapil, Petr Pojman, Peter Pöthe

Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei!

Plätze (unnummeriert) können reserviert werden – per E-Mail an das westend-Büro: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis Mittwoch, 22. April (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Buzz of the Earth (Kurzfilm) & Blix Not Bombs (Dokumentarfilm) // In der Reihe "So macht man Frühling"

Dienstag, 21. April 2026 - 19:00

Die Europäische Weltraumorganisation beauftragt eine Gruppe von Wissenschaftler*innen, einen umfassenden Bericht über die Menschheit zu verfassen. Dieser soll an außerirdische Zivilisationen geschickt werden. Originelle Mockumentary über die mangelnde Bereitschaft, Andersdenkenden zuzuhören. Der Zeichentrickfilm wurde mit dem Tschechischen Löwen 2025 Award for Best Short Film ausgezeichnet.

Buzz of the Earth, CZ, 2024; 28 Minuten, Film in englischer Sprache Eintritt frei!

Regie: Greta Stoklassa, Veronika Dvorská
Drehbuch: Greta Stocklassa
Kamera: Tomáš Frkal
Schauspieler:Innen: Angela Nwagbo, Helena Dvořáková, Philipp Schenker, Jiří Najvert, David Payne, Jan Slovák, Marek Vašut

 

Der schwedische Diplomat Hans Blix war Leiter der UN-Kommission, die im Irak nach Massenvernichtungswaffen suchte und keine fand. Trotzdem führten die USA 2003 einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak. Die Regisseurin Greta Stocklassa erkennt ähnliche Muster im Krieg Russlands gegen die Ukraine und interviewt Blix auf der Suche nach Antworten: Welche Rolle spielte die Diplomatie sowohl damals als auch in den geopolitischen Krisen und Katastrophen des 21. Jahrhunderts? Eine kritische Annäherung an Fragen des Friedens und globaler Gerechtigkeit.

Blix Not Bombs - Dokumentarfilm, Tschechien, Deutschland, Schweden 2022; 83 Min. OmU

Regie: Greta Stocklassa (wird an diesem Abend anwesend sein)

Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei!

Plätze (unnummeriert) können reserviert werden – per E-Mail an das westend-Büro: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu können Sie auch telefonisch reservieren: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis Dienstag, 21. April (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

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