Capriccioso
Rilke - Eine Lesung mit Viola und Saxofon // in der Reihe: Capriccioso
Es liest Stylianos Eleftherakis; für die musikalische Begleitung sorgen Anna Szulc-Kapala (Viola) & Peter Dahm (Saxofon)
"Wir gingen zusammen durch die Heide. Abends im Wind. Und das Gehen in Worpswede ist jedesmal so: Eine Weile wandert man vorwärts, in Gesprächen welche der Wind rasch zerstört, - Dann bleibt einer stehen und in einer Weile der andere. Es geschieht so viel." (Rilke, Worpswede)
Franz Kafka // Im Rahmen des westend Kafka-Projektes 2015 / Capriccioso
Ich habe nichts mitzuteilen, nichts, niemandem“ (F. K. Tagebuch 27.4.1915)
Und warum lesen wir ihn, immer wieder, immer wieder Neues entdeckend, immer wieder neu nach einem Sinn suchend? Vielleicht wollen wir endlich sein Schicksal verstehen. Worunter litt er am meisten? Unter dem Vater, den Frauen, seinen Krankheiten oder den ständigen Zweifeln gegenüber dem eigenen Schreiben? Aber er war doch auch ein treuer Freund, ein liebevoller Bruder, ein fähiger Beamter und nicht zuletzt ein witziger Beobachter des alltäglichen (Welt)Irrsinns.
Erich Mühsam Zwischen Bohème und Revolution // in der Reihe: Capriccioso
Am 10. Juli treffen sich alljährlich einige Unentwegte auf dem Dahlemer Waldfriedhof (Berlin), um am Todestag von Erich Mühsam seiner zu gedenken. Mit ein wenig Rotwein, Käse und Texten aus seinem Werk. Der Schriftsteller, Lebenskünstler, Anarchist und Revolutionär war einer der ersten, die im KZ Oranienburg ermordet wurden. Der Hass der Nazis galt seinem Judentum ebenso wie seinem Lebensstil, seiner Agitation als Redner und Kommentator des Zeitgeschehens und seiner Beteiligung an der Münchener Räterepublik.
Brecht? "Altes Gold" (Martin Walser) // in der Reihe Capriccioso
Brecht?
„Altes Gold!“ (Martin Walser)
Natürlich ist das Fragezeichen nicht zufällig gesetzt. Hat Brecht den Heutigen noch etwas zu sagen? Mancher fragt sich: „Brecht – ist das nicht altes Eisen?“ Wir halten uns da lieber an Walsers Diktum.
Wie immer man zu Brecht stehen mag, er ist sicher der bedeutendste deutsche Dramatiker und Lyriker des letzten Jahrhunderts. Noch immer ist er einer der meistgespielten Dramatiker weltweit.
Ach du Fröhliche // in der Reihe: Capriccioso
Zu Weihnachten soll es dies Jahr aber schon etwas besonders Ergreifendes sein. Etwas Feierliches, zu Herzen Gehendes, traditionsbewusst und gediegen. Mit eingelagertem Spekulatiusduft und pfeffernüssiger Eintracht, sorgsam getaucht in marzipangeschwängerten Kerzenschein. Kurzum also: irgendwas Satirisches.
Hölle, Hölle, Hölle... ein Karnevalsspaß // in der Reihe: Capriccioso
Einen Jux woll’n wir uns machen. Schließlich ist Karnevalszeit. Grund genug, einen Versuch zu starten: das Karnevals-Special von capriccioso wird sich dem Leuchtfeuer des menschlichen Gestaltungswillens in Wort und Ton widmen, dem deutschen Schlager! Wer verstehen will, warum diese Welt so ist, wie sie ist, kommt da nicht drum rum. Er gehört zu ihr, wie der Name an der Tür........
Kahlau und Strittmatter // in der Reihe: Capriccioso
Wenn Sie eine Antwort auf die Frage „Wer waren eigentlich die erfolgreichsten deutschsprachigen Lyriker?“, dann werden Ihnen sicher nicht die Namen Eva Strittmatter und Heinz Kahlau in den Sinn kommen. Es sei denn, Sie sind in der DDR groß geworden, denn dort kannte sie jeder, der irgendwie ein Faible für die Lyrik hatte.
Wilhelm Busch // in der Reihe: Capriccioso
Es gibt ja immer noch manche, die meinen, Wilhelm Busch sei der mit den lustigen Geschichten, die doch jeder schon in seiner Kindheit mit Vergnügen gelesen habe. „Max und Moritz“ ein Kinderbuch?
Tucholsky // in der Reihe: Capriccioso
Und tatsächlich hat er es versucht, der „kleine dicke Berliner“, der großartige, mutige Mann mit der Schreibmaschine. „Tucho“ zaubert noch heute jedem auch politisch denkenden Literaturfreund ein Lächeln ins Gesicht. So stellen wir uns einen linken Schriftsteller immer noch gern vor: als hintergründigen Satiriker, mit feiner Selbstironie, zutiefst menschlichem Humor, einer einfachen, aber keineswegs schlichten Sprache und alles andere als öde-ideologisch vernagelt. Jeder, der ihn kennt, liebt Kurt Tucholsky.

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