Capriccioso

Schiller // in der Reihe: Capriccioso

„Ich kann, ich kann den Menschen nicht vergessen.“ Nun, so wie bei Goethe, von dem der Satz stammt, ist das Gedächtnis an Schiller durch die Jahrhunderte wach geblieben. Teils aus „höherer“ Einsicht in die Bedeutung der Weimarer Klassik, dieses Juwels im Schmuckkästchen des kulturellen Erbes unseres Landes, teils aus mehr oder weniger notwendiger Einsicht in die Bedeutung einer guten Deutsch-Note, teils aber auch aus Begeisterung für einen der größten und vielschichtigsten Dichter, die dieses Land hervorgebracht hat.

Hölderlin // in der Reihe: Capriccioso

»Ich, mein Herr, bin nicht mehr von demselben Namen«, begrüßte Hölderlin seine –seltenen- Besucher, als er, angeblich dem Wahnsinn verfallen, beim Schreiner Zimmer in Tübingen im Turm lebte. Er nannte sich Scardanelli, Buonarotti, Killalusimeno – nur eben nicht mehr Hölderlin...Und doch war erst die Hälfte des Lebens vorbei, denn 36 Jahre lebte er noch – in einer Welt, die für andere nicht zugänglich war. Und er schrieb und dichtete weiter.

"Wer spricht vom Siegen? Überstehn ist alles."// in der Reihe: Capriccioso

Rilkes Lyrik fand sich in WK I-Soldatentornistern ebenso wie sie adelige Damen ins Schwärmen brachte: „Er ist für mich die Gottesstimme, die unsterbliche Seele... alles überirdisch Gute, Hohe, Heilige - aber kein Mensch!“ (Magda von Hattingberg)

Versuchen wir eine Annäherung an diese denk-würdige, in vielen Facetten schillernde, politisch fragwürdige, zugleich vergötterte Dichterpersönlichkeit und ihr faszinierendes künstlerisches Werk.

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