Werkkreis Literatur...der Arbeitswelt // in der Reihe capriccioso & 25 Jahre Kulturwerkstatt westend!

Do 26 20:00

„Die wichtigste Aufgabe des Werkkreises und seiner Mitglieder bleibt es, die abhängig Beschäftigten zum Schreiben zu ermutigen, damit Informationen aus erster Hand aus der Arbeitswelt die Öffentlichkeit erreichen.“ (Werkkreis-Programm)

 „westendKulturwerkstatt für ArbeitnehmerInnen“, der Name ist Programm, er bezeichnet eine kulturpolitische Idee: Kunst nicht nur zu konsumieren, sondern selber zu machen.

Diese Idee war vor 25 Jahren nicht mehr neu, fand 1970 mit der Gründung des „Werkkreises Literatur der Arbeitswelt“ ein Forum: die Schreibenden sollten abhängig Beschäftigte sein, die sich in Schreib-Werkstätten mit ihrem beruflichen Umfeld, aber auch mit ihren allgemeinen Lebensumständen literarisch auseinandersetzten sollten.

Zugleich hatte diese Auseinandersetzung immer auch eine politische – meist gewerkschaftlich orientierte - Stoßrichtung, gehörte politische Reflexion zum Schreib- u. Diskussionsprozess in den Werkstätten dazu. Heute wollen wir einen liebevoll-ironischen, vielleicht auch ein wenig sentimentalen Blick zurück werfen. Auf genial Gelungenes und glanzvoll Gescheitertes – und auch auf unsere eigene Herkunft.

Es lesen Claudia Rouvel, Rudolf Wenzel und Stylianos Eleftherakis, für die musikalische Begleitung sorgen Thomas Krizsan (Akkordeon) und Claudia Giese (Querflöte)

Eintritt: 10,- € / ermäßigt 7,- €